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Philosophie

Beratung

Bislang herrscht in der Branche die so genannte "Hubraumphilosophie" vor, das heißt, dass man sehr großvolumige Fermenter plant und errichtet und diese noch mit ebenso großen Nachfermentern versieht. Ziel ist es hier mit einer niedrigen Raumbelastung einen gutmütigen Prozess zu erreichen.

So wird beispielsweise eine konventionelle Biogasanlage mit 250 KW elektrischer Leistung mit einem 1200 m³ fassenden Hauptfermenter plus einem nachgeschaltetem 1200 m³ Nachfermenter gebaut. Da diese 2400 m³ Fermentervolumen permanent homogen gehalten werden müssen, sind sie ständig zu rühren und auf der vorgesehenen Fermentationstemperatur zu halten. Hierzu wird ein beträchtlicher Teil des erzeugten Stroms (bis zu 10%) und der erzeugten Wärme (bis zu über 30%) benötigt.

Soll in solchen konventionellen Biogasanlagen die BHKW-Leistung ständig voll ausgeschöpft werden, so kommt es häufig zu einer instabilen Prozessbiologie und damit zu einer ineffizienten Substratverwertung.
Ein solcher Prozess reagiert empfindlich auf schwankende Substratqualitäten und Mischungen. Dazu kommt noch, dass bei jedem Fütterungsvorgang aus diesen sogenannten „Rührkessel“- oder „Pfropfenstrom“-Fermentern systembedingt ein Anteil noch nicht vollständig abgebauten Substrats, zusammen mit einem entsprechenden darin enthaltenen Anteil der sich nur sehr langsam vermehrenden Methanbildnern (Archäen), aus dem Fermenter ausgeschwemmt wird.

Somit können die Stoffwechselprodukte aus den ersten beiden Stufen des Biogasprozesses (die flüchtigen Fettsäuren) nur unzureichend abgebaut werden. Dadurch wird das Puffervermögen des Fermenter-Inhalts zu stark beansprucht. Wird der Prozess dann durch Schwankungen in der Substratzusammensetzung auch noch überlastet, so vermehren sich die Säurebildner zwar sehr schnell, jedoch fehlen Methanbildner in ausreichender Konzentration, um die flüchtigen Fettsäuren dieser Vorstufen zu verwerten. Dies führt dann zur Versäuerung des Fermenterinhalts und schließlich zu einem Zusammenbruch der Prozessbiologie mit oftmals verheerenden wirtschaftlichen Konsequenzen für die gesamte Anlage.

Um diese Handikaps der gängigen Fermentersysteme zu beseitigen, wurde der innovative TURBO-Festbettfermenter entwickelt, bei dem das Substrat gezwungen ist, sämtliche Schritte der Biogasfermentation nacheinander zu durchlaufen.

 
 
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